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Die Hauptverhandlung vor dem Strafgericht ist der Schwerpunkt des Hauptverfahrens. Der übliche Ablauf einer Hauptverhandlung wird unten dargestellt.

Aufgrund der Hauptverhandlung bildet sich das Gericht ein "Urteil" über das Vorliegen einer Strafbarkeit. Kann die Strafberkeit durch die Anklage nicht bewiesen werden bzw. verbleiben Zweifel, so erhält der Angeklagte einen Freispruch. 

Gerichtssaal Kiel

Verteidigung in der Hauptverhandlung

  • Akteneinsicht
  • Prüfung der Anklage
  • Terminsverlegung
  • Aussetzungsantrag
  • Beurlaubung des Angeklagten
  • Vertretung im Termin
  • Ablehnung eines Sachverständigen
  • Prüfung und Bewertung von Beweisanträge und Beweisergebnissen
  • Selbstladung von Zeugen

Strafrechtliche Hauptverhandlung

Die nachfolgende Auflistung beschreibt den typischen Gang einer Hauptverhandlung vor einem Gericht. 

Von besonderen Verfahrenslagen wurde abgesehen, wie z. B. Ausschluss der Öffentlichkeit in Jugendsachen, Verlauf bei/nach Befangeheitsanträgen oder einer Verhandlung über mehrere Verhandlungstage.

  1. Richter und Gerichtspersonen erscheinen im Gerichtssaal
  2. Aufruf der Sache im Sitzungssaal, Feststellung der Anwesenheit von Beteiligten und Zeugen. Die Zeugen verlasen den Saal.
  3. Der Angeklagte wird über seine persönlichen Verhältnisse vernommen. 
  4. Die Staatsanwalt verliest die Anklage.
  5. Der Angeklagte wird über sein Recht zu Schweigen belehrt und erhält dann Gelegenheit, sich zur Sache zu äußern.
  6. Beweisaufnahme (Vernehmung der Zeugen und Sachverständigen, durch Verwertung von Urkunden und sonstigen als Beweismitteln)
  7. Die Zeugen und Sachverständigen werden vor ihrer Vernehmung über ihre Rechte und Pflichten durch das Gericht belehrt. 
  8. Der Angeklagte wird nach jedem Beweismitel befragt, ob er dazu etwas erklären möchte. 
  9. Verteidiger und der Staatsanwalt haben nach jeder Beweiserhebung Gelegenheit zur Stellungnahme bzw. Bewertung. 
  10. Nach dem Schluss der Beweisaufnahme werden die Plädoyers gehalten. 
  11. Zuerst plädiert der Staatsanwalt.
  12. Es folgt das Plädoyer des Verteidiger. 
  13. Zum Schluss wird der Angeklagte befragt, ob er selbst noch etwas zu seiner Verteidigung aussagen möchte. (Das berühmte "letzte Wort" steht dem Angeklagten zu.)
  14. Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück. 
  15. Die Hauptsverhandlung schließt mit der Verkündung des Urteils "Im Namen des Volkes" durch Verlesung der Urteilsformel und Mitteilung der Urteilsgründe.