IT-Strafrecht.de

Hilfe durch Rechtsanwalt bei Straftaten im Internet und IT-Recht

Rechtsanwalt

Rechtsberatung in Fragen des IT-Strafrechts


Kanzlei Exner

Tel: 0431 / 888 67-21

Fax: 0431 / 888 67-99

Mob: 0179 / 40 60 450

Bürozeiten 

Mo.-Do.: 

9-12 Uhr u. 15-17 Uhr 

Fr.:  9-12 Uhr

Was früher der Taschen- oder Kaufhaus-Diebstahl war, sind heute die -> Betrügereien bei Online-Händlern und Auktions-Plattformen: Waren werden auf fremde Namen bestellt und an eigene kurz bestehende Lieferadresse gesendet; Online-Einkauf trotz leerem Konto; Abo-Fallen für wertlose Online-Dienste; bleibende -> Beleidigung mittels Bewertungs-Tools. Die Liste ist lang.

Strafverfahren können hier helfen,

  • (weiteren) Schaden abzuwenden
  • Ermittlungshilfe über den - meist zunächst annonymen - Täter zu erhalten
  • ggf. auch Widergutmachung oder Schadensersatz zu erlangen.

Ermittlungshilfe

Oft bedarf es einer Übersetzung vom Geschädigten hin zur ermittelnden Staatsanwaltschaft.

Meist sind mögliche Beweismittel, Zeugen oder andere Umstände nur dem Geschädigten bekannt. Oder er bzw. ein Unternehmen könnte diese auf Nachfrage mitteilen.

Hier hiflt eine Rechtsberatung, was und in welcher Form Beweismittel zur Ermittlung vom Geschädigten beigebracht werden.

Maßnahmen für Geschädigte

Mit einem Rechtsanwalt erfolgreich als Geschädigter wehren:

  • Strafanzeige für Geschädigte
  • Nebenklage
  • Privatklage
  • Klageerzwingungsantrag
  • Schadensersatzklagen

Internet-Nutzer als Opfer von Cybercrime

Der Branchenverband BITKOM sieht 38% aller Internet-Nutzer als Opfer von Cybercrime; also einer Tat des IT-Strafrechts. Das wären rund 21 Millionen Betroffene. Und dies allein in den letzten 12 Monaten, wie der Verband unter Berufung auf eine eigene, repräsentative Umfrage im Mai 2014 mitteilt.

BITKOM Cybercrime„Viele Kriminelle verlagern ihre Aktivitäten ins Internet“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Zwar sind nicht alle Angriffe auf Computer und Smartphones gefährlich, aber immerhin jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere 9 Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei 8 Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

„Internetnutzer können ihre persönliche Sicherheit durch technische Maßnahmen und durch vorausschauendes Verhalten erhöhen“, sagt Kempf. 

Zum Standard gehören aktuelle Virenschutzprogramme und Firewalls. Zudem sollten das Betriebssystem sowie die verwendete Anwendungssoftware regelmäßig aktualisiert werden. Wer zusätzliche Sicherheit erreichen will, kann seine Daten und seine Kommunikation verschlüsseln. 

Schutz vor Betrügern sowie vor der Infektion von Computern und Smartphones bietet zudem eine gesunde Vorsicht. So sollten Internetnutzer zum Beispiel keine E-Mail-Anhänge unbekannter Absender öffnen und keine Apps dubioser Herkunft auf dem Smartphone installieren. Kempf: „Für ein insgesamt höheres Schutzniveau müssen wir an drei Stellen ansetzen: IT-Produkte und Online-Dienste sollten noch sicherer und die Strafverfolgung verbessert werden. Zudem sollten die Nutzer mögliche Gefahren kennen und entsprechend handeln.“

Quelle: Auszug aus Bitkom, 06.05.2014, IT-Sicherheit (mit Grafik >)

Über BITKOM: BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Zu den Mitgliedern zählen laut der Internetseite des Verbandes 1.000 Mittelständler, mehr als 200 Start-ups und nahezu alle Global Player.