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Hilfe durch Rechtsanwalt bei Straftaten im Internet und IT-Recht

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Rechtsberatung in Fragen des IT-Strafrechts


Kanzlei Exner

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Begriffe zu den IT-Tathandlungen

IT-Strafrecht nach den technischen Begriffen für Tathandlungen. 

Meist ist es für die richtige Erfassung einer Straftat im IT-Recht erforderlich, die technische Fachsprache richtig zu verwenden. Im Folgenden einige wesentliche Begriffsbestimmungen:

Straftaten
im Bereich der IT
 

nach §§ des StGB geordnet

Delikte bzw. Straftaten im IT- und Internet-Strafrecht nach den juristischen Tatbeständen bzw. "§§" geordnet.

 Übersicht Delikte >  

Erschleichen oder erschwindeln von Leistungen oder (meist) Zahlungen. Die Taten stellen sehr häufig einen Betrug im Sinne von § 263 StGB dar. 

Oft auch ungenau als Sammelbegriff für jedes rechtwidriges Verhalten bei Online- oder Telekommunikations- Verträgen benutzt.

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Forderungen oder Inkasso bei Abo-Fallen.

Durch Abmahnung eines geringen Rechtsverstoßes werden Abmahnkosten gefordert. Tatsächlich besteht schon die Berechtigung zur Abmahnung gar nicht (z. B. es liegt keine Wettbewerbsverhältnis bei Abmahnungen nach UWG vor).

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Forderungen von ehrlich-waehrt-am-laengsten (als "Verbraucherschutzverein").

Schutz von Unternehmen

Angriff auf Unternehmen, Portale, Service-Provider oder Hosting-Provider, um die Deinstleistung unmöglich zu machen. Bei finanzieleln Absichten des Täters verbunden mit einer strafrechtlichen Nötigung oder sogar Erpressung (§§ 240, 253 StGB).

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Rache-Attacke, nachdem ein Hacking und Werbe-Forwarding abgewehrt worden war.

Sondertatbestände nach den §§ 17,18 UWG. Der Know-how-Schutz für Unternehmen kann so verfolgt werden.

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Insb. vorbeugende Beratung für technische, organisatorische und rechtliche Maßnahmen zum Know-how-Schutz.

Eindringen in ein Unternehmensnetzwerk oder auf Webseiten von Behörden, Unternehmen oder gelegentlich privaten Webseite. Oft werden Schwachstellen von Software ausgenutzt (Exploits). Strafrechtlich ist meist (mindestens) eine Zugang veschaffen nach § 202a StGB gegeben. 

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Eindringen in ein Unternehmens-Netzwerk; Veränderung des Admin-Passworts, vermutlich durch ehem. Mitarbeiter; u. a.

Besondere Marekenverletzungen sind auch strafbar nach §§ 143, 144 MarkenG. Unternehmen stellen entsprechende Anträge zur -> Beschlagnahme von Waren aus dem Bereich der Marken-Piraterie. Der Zoll fängt die entsprechende Ware ab und meldet dann die Markenverletzung an das Unternehmen als Markeninhaber.

Beispiele aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Markennutzungen im Bereich der Musik; strafrechtlicher Schutz von Software-Marken; Erschöpfung von Markenrechten nach §§ 23, 24 MarkenG ("gebrauchte Software"); Zollbeschlagnahme von Mobil-Telefonen aus China.


Übernahme von Name oder Adresse von natütlichen oder juristischen Personen. Dies kann aus Gründen der Rache, bei Jugendlichen aus virtueller Experimentier-/ Abenteuerlust oder zur Erschleichung von Leistungen Dritter erfolgen.

Beispiel aus der Anwalts-Praxis der Kanzlei-Exner: Text-Klau einer Identitt und gesamten Web-Seite, um auf der Mirror-Seite zusätzlich Werbung einzublenden und damit Werbeeinnahmen für eigenes Konto zu erzielen.